Veni Creator Spiritus (2021)

Veni Sancte Spiritus
Bild: Darstellung des Heiligen Geistes im Petersdom zu Rom. © Adobe Stock / Lidia Lo

23.05.2021, 18:00 Uhr
Justinuskirche, Frankfurt-Höchst
– Konzert im Rahmen des Höchster Orgelsommers –
FINDET ONLINE STATT: als kostenloser Live-Stream und Video on Demand

24.05.2021, 18:00 Uhr
Dom, Worms

Dieses Konzert fällt leider aus.

Mitwirkende

Manuel Bleuel, Orgel
Vocalconsort Frankfurt
Tobias Landsiedel, Leitung

Programm

  • Gregorianisch/Improvisation: Hymnus Veni Creator Spiritus
  • Marek Raczyński: Spiritus Domini (2014)
  • Johannes Brahms: Aus dem 51ten Psalm „Schaffe in mir, Gott, ein rein Herz“ (1864)
  • Nicolas de Grigny: Veni Creator Spiritus (um 1700)
  • Thomas Tallis: If ye love me (1585)
  • Johann Sebastian Bach: Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf (1729)
  • Josef Renner: Veni Creator Spiritus (1898)

Zu Pfingsten 2021 tritt das Vocalconsort in einer 12-köpfigen Besetzung beim Höchster Orgelsommer in der Justinuskirche Frankfurt-Höchst auf. Ein weiteres geplantes Konzert im Wormser Dom musste leider corona-bedingt abgesagt werden.

Auf dem Programm stehen Kompositionen rund um das Hochfest des Heiligen Geistes und den Hymnus Veni Creator Spiritus – Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist! Die Spannbreite des Repertoires umfasst dabei gut 1000 Jahre. Sie reicht dabei von der mittelalterlichen Gregorianik bis in die Gegenwart mit dem 2014 komponierten „Spiritus Domini“ des polnischen Komponisten Marek Raczyński.

Ankerpunkte bilden dabei neben den Vertonungen des Hymnus zwei bekannte deutsche Motetten: Johannes Brahms richtet den Blick mit dem Psalm 51 auf das Innere des Menschen mit der Bitte um Schutz und Trost („Verwirf mich nicht […], tröste mich wieder […], der freudige Geist erhalte mich.“). Seine Motette ist 5-stimmig und 4-stätzig angelegt. Johann Sebastian Bach hingegen versinnbildlicht das Wesen des Heiligen Geistes mit einer prachtvollen 8-stimmigen Eröffnung – gewissermaßen den biblischen Feuerzungen, alten Stilen zur Illustration ewiger Gültigkeit bis hin zum Choral mit abschließendem Halleluja.

Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

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